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Eintracht Braunschweig: Hoffmann hält Sieg fest – doch DAS hat jeder im Hinterkopf

Eintracht Braunschweig haut den Tabellenführer weg! Torwart Hoffmann hat einen großen Anteil daran. Doch seine Leistung könnte Folgen haben.

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Die traditionsreiche Geschichte von Eintracht Braunschweig

Eintracht Braunschweig gehört zu einem der traditionsreichsten Sportvereinen Deutschlands. Gegründet wurde der Braunschweiger Turn- und Sportverein Eintracht e.V. am 15. Dezember 1895 in einer Wohnung in der Leonhardstraße.

Was für ein Paukenschlag zum Auftakt in die Rückrunde! Eintracht Braunschweig macht das schier Unmögliche wahr und entführt drei Punkte beim Tabellenführer Holstein Kiel (hier mehr zum Spiel erfahren). Der Jubel ist enorm, die Euphorie nach einer besonders anfangs verkorksten Hinrunde endgültig zurück.

Einen großen Anteil hatte daran auch Keeper Ron-Thorben Hoffmann – obwohl der Abend für ihn anfangs beinahe in einem Desaster geendet wäre. Nach seiner starken Performance plagen die Fans von Eintracht Braunschweig allerdings quälende Gedanken.

Eintracht Braunschweig: Hoffmann legt den Schalter um

Es lief die 11. Spielminute, da sah alles so aus, als würde die Begegnung ihren erwarteten Gang nehmen. Mit einem Genie-Streich von Schuss nutzte Steven Skrzybski einen Fehler von Ron-Thorben Hoffman aus, der schlicht zu weit vor dem Tor stand. 0:1 aus Eintracht-Sicht.

+++ Nach Sieg gegen Kiel – dieser Anblick trübt den Löwen-Jubel +++

Dann jedoch drehten die Löwen und insbesondere Hoffmann den Schalter um. Denn der Keeper zeigte sich keinesfalls durch den Patzer verunsichert – im Gegenteil. Es entwickelte sich eine „Jetzt erst Recht“-Mentalität. Und durch diese konnte sich der Rückhalt von Eintracht Braunschweig mit zahlreichen Paraden auszeichnen. Besonders in der Schlussphase war er nicht zu bezwingen.

Sonderlob für Torwart

Das nötigte auch Trainer Daniel Scherning ein Sonderlob ab. „Wir hatten einen sehr starken Torhüter, der uns gerade in der Schlussphase auf der Siegerstraße gehalten hat“, sagte dieser auf der Pressekonferenz nach dem Spiel. Insgesamt zeigte Hoffmann neun Paraden.

Jedoch hat die Leistung einen dicken Wermutstropfen! Denn Hoffmann war in diesem Winter bereits mit so manchem Bundesligisten zwecks eines Wechsels in Verbindung gebracht worden.


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Insbesondere die ungeliebten Wölfe vom VfL sollen reges Interesse an ihm bekunden. Bei solchen Leistungen dürfte dieses nicht abschwächen – im Gegenteil. Selbst andere Vereine könnten aufmerksam werden. Gibt Hoffmann weiter so Gas, wird es schwer ihn zu halten.

Eintracht Braunschweig: Vertrag läuft aus

Ein Verlust wäre äußerst schmerzhaft aus sportlicher Sicht. Doch auch finanziell wäre das bitter. Denn Hoffmanns Vertrag läuft im Sommer aus. Bei einem Wechsel würde der BTSV also keinen Cent sehen. Und Hoffmann kann dadurch auch jetzt schon mit anderen Vereinen verhandeln wie er will.