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Unwetter in Braunschweig: Stadtteil versinkt in der Sintflut! „Kann das nicht in Worte fassen“

Obwohl die Unwetter-Front Braunschweig nicht so heftig erwischte, kam es in einigen Stadtteilen zu unschönen Szenen. Hier alle Infos.

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Wie du dich bei einem Unwetter richtig verhältst

Immer wieder toben starke Unwetter über Deutschland. Wer die Wetterlage auf die leichte Schulter nimmt, kann sich großen Gefahren aussetzen. Wir zeigen dir, wie du dich bei Unwettern richtig verhältst.

Bei heftigen Regenfällen kommen in Braunschweig gleich unschöne Erinnerungen an die schweren Überflutungen aus dem Juni im letzten Jahr hoch. Immerhin hat die Unwetter-Front, die am Dienstag (18. Juni) über Deutschland gezogen ist, die Löwenstadt nicht so heftig erwischt. In einem Ortsteil kam es trotzdem zu einem schweren Starkregenereignis. Etliche Keller liefen voll.

Die Anwohner berichten gegenüber der Redaktion von „Aktuell24“ von schlimmen Szenen. Hier bekommst du alle Infos zum Unwetter in Braunschweig.

Unwetter in Braunschweig: Schwere Regenfälle

Die Braunschweiger Feuerwehr zählte am Ende des Abends etwa 25 Einsätze im Stadtgebiet. Die Schwerpunkte lagen laut dem Einsatzbericht in Ölper, dem Schwarzen Berg – und eben in Kanzlerfeld. Gegen 17.30 Uhr erreichte eine Gewitterzelle die Löwenstadt und brachte stellenweise heftige Regenfälle mit.

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Gerade in Kanzlerfeld hatte man solche Regenmaßen lange nicht mehr erlebt. „Es hat geregnet wie in Strömen, wie aus Eimern, also gegossen, eigentlich kann man das gar nicht irgendwie in Worte fassen“, erklärte eine Anwohnerin gegenüber „Aktuell24“. Bei ihr war der Keller vollgelaufen und musste von den Kameraden der Feuerwehr leergepumpt werden. Jetzt steht für sie wohl ein nerviges Telefonat mit der Gebäudeversicherung an. In der Zwischenzeit legt sie mit Pumpen und Wassersaugern auch selbst Hand an, um alles wieder trocken zu bekommen.

„Wischen, wischen, wischen“

Davon kann ein anderer Anwohner ein Lied singen. „Wischen, wischen, wischen, was das Zeug hält. Hier sind alles viele alte Leute, die können nicht mehr, also muss ich jetzt zusehen, dass ich jetzt hier die Keller trocken kriege“, erklärt er der „Aktuell24“-Redaktion. „Wir haben keinen Hausmeister mehr leider Gottes und jetzt müssen wir schauen, wie wir klarkommen.“

Die Feuerwehr berichtet von mehreren Meldungen innerhalb weniger Minuten aus dem Kanzlerfeld. In Ölper war daneben die Schölke kurzzeitig überlastet gewesen. Es kam zwischenzeitlich zu gefährlichen Rückstaus.


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Bis um 22 Uhr waren die Kameraden der Feuerwehr im Einsatz. Auch zahlreiche Ortsfeuerwehren rückten im Stadtgebiet aus.