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Salzgitter: Ekel-Alarm mitten in Lebenstedt! Stadt schickt Spezialfirma raus

Ekel-Alarm in Salzgitter. Eine Bank in Lebenstedt kann schon lange vor lauter Tauben-Kot nicht benutzt werden. Jetzt gelobt die Stadt Besserung.

© Rudolf Karliczek

Warum sieht man nie Taubenküken?

Sie sind überall in den Innenstädten anzutreffen: Tauben. Nur Jungtiere sind so gut wie nie zu sehen. Woran liegt das eigentlich?

SIE ist einfach nur eklig. Eine Bank mitten in Salzgitter-Lebenstedt wird ganz schön zweckentfremdet. Und zwar als Tauben-Toilette.

Seit langer Zeit schon ist die Bank (In den Blumentriften) quasi unbenutzbar, da die Tauben dort ihr Geschäft verrichten. News38 hat mit der Stadt Salzgitter über die „Problem-Bank“ gesprochen.

Salzgitter: Bank als Tauben-Klo

„Was ist der Sinn dieser Sitzbank in der Innenstadt, wenn die durchgehend 24/7 das ganze Jahr voller Vogelkacke ist“, fragte sich zuletzt auch ein Facebook-User aus Salzgitter. Mit dem Gedanken war er sicher nicht allein. Die Bank in Lebenstedt ist vielen offenbar schon länger ein Dorn im Auge. Das zeigen die Kommentare. Neben dem Ekel-Faktor kommt hinzu, dass durch den Taubenkot schlichtweg Sitzgelegenheiten flöten gehen – was besonders im Sommer ärgerlich ist.

Salzgitter: Tauben sollen weggelockt werden

Auf News38-Nachfrage gibt die Stadtverwaltung von Salzgitter zu, dass ihr das Problem bekannt ist. Der Städtische Regiebetrieb (SRB) lasse nichts unversucht, um die Tauben-Problematik in Lebenstedt zu entschärfen. Demnach habe man unter anderem professionelle Reinigungsfirmen mit Spezialgeräten beauftragt, um den hartnäckigen Taubenkot zu beseitigen.

  • Ziemlich beschissen: Die Bank in Salzgitter lockt Tauben an statt Menschen.
  • Nebenan gibt es auch einen Mini-Spielplatz.
  • Die Stadt will bald eingreifen.

Außerdem setze der SRB auf Tauben-Spikes – Metallstifte auf Folie, die an beliebten Tauben-Spots wie Vordächern, Pavillons und Lampen montiert werden. Das soll die Tauben von beliebten Nistplätzen fernhalten und damit die Verunreinigungen eindämmen.


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Der Stadt Salzgitter geht es aber nicht nur um Abwehr und Vertreibung. Vielmehr koordiniere man zusammen mit dem Verein „Stark für Tiere“ ein kontrolliertes Füttern der Stadttauben an vier speziellen Standorten. „Wenn Tauben aus falsch verstandenem Mitleid gefüttert werden, fühlen diese sich angelockt und verursachen durch ihren Kot noch weitere Verunreinigungen“, hieß es vom SRB.

Die getroffene Maßnahme habe mehrere Ziele. Die Tauben sollen sich an die Fütterungs-Stellen gewöhnen und so zu Schwärmen zusammengefasst werden, um aus der Innenstadt gelockt zu werden. Außerdem hat das kontrollierte Füttern laut dem Verein dazu geführt, dass es in Salzgitter weniger kranke und geschwächte Tauben gibt.