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Kodi: Nach der Insolvenz – jetzt sickert die nächste Nachricht durch

Der Haushaltswaren-Discounter Kodi hat Insolvenz angemeldet. Nun kommt langsam Bewegung in das Verfahren. Wird Kodi gerettet?

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Der Haushaltswaren-Discounter Kodi galt lange Zeit als ziemlich beliebter Laden. Vor allem mit seiner großen Auswahl und den günstigen Preisen konnte er die Kunden von sich überzeugen. Doch damit könnte bald Schluss sein: Kodi hat Insolvenz angemeldet.

Doch wie geht es jetzt mit dem Discounter weiter? Werden bald alle Filialen geschlossen? Müssen die Mitarbeiter um ihre Jobs bangen? Fragen über Fragen, die schon ganz bald offiziell geklärt werden. Denn im Insolvenzfall von Kodi kommt langsam aber sicher Bewegung rein.

+++Kodi schließt vereinzelt Filialen – vor allem diese Region ist betroffen+++

Steht Rettung von Kodi kurz bevor?

Die Zeichen stehen gut, dass möglicherweise alle 230 Filialen von Kodi übernommen werden. Der insolvente Discounter steht nämlich aktuell mit zwei Bietern in Verhandlung über einen Verkauf. „Die Gespräche sind weit fortgeschritten“, erklärte Sanierungsgeschäftsführer Holger Rhode. Angaben zu den möglichen Käufern und zum Kaufpreis machte er aber nicht.

In den nächsten ein bis zwei Wochen werde es dann eine finale Entscheidung geben. Bis dahin müssen die rund 1.800 Mitarbeiter in den Filialen und der Zentrale noch etwas zittern. Jedoch kristallisiert sich schon heraus, dass der Großteil der Arbeitsplätze erhalten bleibt. Die beiden Bieter haben bereits angedeutet, dass sie die rund 230 Kodi-Geschäfte übernehmen wollen.


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Insolvenz nicht zu verhindern

Doch wie ist es überhaupt zu diesem Debakel gekommen? Die Kodi Diskontläden GmbH hatte schon im November 2024 ein Schutzschirmverfahren wegen drohender Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung beantragt. Grund dafür: die unter anderem immer häufiger auftretende Kaufzurückhaltung der Kundschaft. Als Maßnahme wurden bereits zehn Kodi-Filialen in den vergangenen Monaten geschlossen.



Seit 1981 gibt es den Haushaltswaren-Discounter Kodi nun schon. Mit seinem Sitz in Oberhausen hat Kodi die meisten Standorte in Nordrhein-Westfalen. Das Unternehmen verkauft überwiegend Produkte aus den Bereichen Kochen, Textilien, Reinigung und Heimwerken.