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Unwetter in Niedersachsen im Newsblog: Braunschweiger Nachtlauf abgesagt +++ Über 5.000 Notrufe

Unwetter-Alarm in Niedersachsen! Vor allem Braunschweig hat es getroffen. Hier alle Infos!

© News38

Unwetter setzt Braunschweig unter Wasser

Dauereinsatz für die Feuerwehren!

Das Unwetter hat Teile von Niedersachsen am Donnerstag (22. Juni) mit voller Wucht getroffen! Vor allem in Braunschweig haben sich heftige Unwetter-Szenen abgespielt.

Alle aktuellen Infos zum Unwetter in Niedersachsen und unserer Region findest du in unserem Newsblog.

Wetter in Niedersachsen: Heftige Szenen in Braunschweig

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Freitag, 23. Juni

20 Uhr: Hut ab vor dieser Leistung! Wie die Feuerwehr Braunschweig gerade mitteilt, laufen zurzeit die letzten Einsätze in der Löwenstadt. Wenn sie abgeschlossen sind, kann der mehr als 24-stündige Dauereinsatz für die Kameraden endlich für beendet erklärt werden.

Laut der Feuerwehr sind unglaubliche 1.160 Einsatzstellen angefahren worden. Die örtliche Einsatzleitung Ost ist mit ihrer Arbeit jetzt schon fertig. Für die Kollegen in der Einsatzleitung West dürfte auch bald Feierabend sein.

Der Braunschweiger Feuerwehr-Chef Torge Malchau, Einsatzleiter Sebastian Damm und Stadtbrandmeister Ingo Schönbach hatten zuletzt noch ein dickes Dankeschön für alle Einsatzkräfte aus Braunschweig und den umliegenden Landkreisen im Gepäck. Sie hoben besonders das „herausragende Engagement im Rahmen dieses außergewöhnlichen Ereignisses“ hervor.

17.55 Uhr: Auch in Vechelde hatte die Feuerwehr über Nacht gut zu tun. Nach Angaben der Gemeinde waren zwischenzeitlich etwa 260 Einsatzkräfte im Gemeindegebiet unterwegs. Besonders dramatisch wurde die Lage in einem Neubaugebiet in Denstorf. An einem dortigen Regenrückhaltebecken drückte sich das Wasser aus der Kanalisation und überschwemmte die Straße. Mehrere Keller wurden unter Wasser gesetzt. Der Wasserspiegel konnte erst mit Hochleistungspumpen vom THW gesenkt werden.

„Es war relativ früh klar, dass zumindest Teile der Gemeinde Vechelde von den rotierenden Gewitterzellen getroffen werden“, sagte Daniel Goebel, Pressesprecher der Feuerwehr Vechelde. „Wir haben uns früh dazu entschieden, einsatztaktisch die örtliche Einsatzleitung einzurichten und Kräfte in Bereitstellung zu nehmen.“ Das Konzept habe gegriffen und die Einsatzstellen konnten sehr effektiv koordiniert und abgearbeitet werden, so Goebel weiter.

  • unwetter niedersachsen
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Gesamteinsatzleiter Dirk Oppermann war nach der Lage voller Lob: „Bei der Größe der Lage und dem sehr kräftezehrenden und langen Einsatz bin ich mit dem Verlauf sehr zufrieden. Ich bedanke mich bei allen eingesetzen Kräften, insbesondere aus den anderen Gemeinden und dem THW für die Unterstützung für die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Vechelde.“

16.35 Uhr: Ein so beispielloses Unwetter ist auch für die Menschen, die die Einsätze koordinieren müssen, eine unfassbare Belastung. Was die Leitstelle in der Nacht zu heute geleistet hat, macht jetzt Innenministerin Daniela Behrens klar. Ihren Angaben zufolge gingen seit Beginn des Unwetters etwa 5.000 Notrufe ein – vor allem natürlich im Raum Braunschweig.

„Trotz der Wucht, mit der das Unwetter vor allem den südlichen Teil Niedersachsens getroffen hat, richteten der Starkregen und Gewitter glücklicherweise weitestgehend nur Sachschäden an. Polizei und Feuerwehr waren und sind trotz Starkregen und Gewitter unermüdlich im Einsatz, um Gefahrenstellen zu sichern und Schäden zu beseitigen – das ist ein großartiger Einsatz der Rettungskräfte. Dafür möchte ich mich bei allen Beteiligten ganz herzlich bedanken. Das wichtigste ist, dass keine Menschen schwer verletzt wurden.“

Daniela Behrens

15.20 Uhr: Das war eine lange Nacht für die Einsatzkräfte – und die Arbeit ist lange nicht vorbei. Wie Tobias Nadjib, Leiter der Kreisfeuerwehr Gifhorn, jetzt mitteilt, mussten die Kameraden der Feuerwehr mehr als 1.000 Einsatzstellen abarbeiten. Aus dem Kreis waren zahlreiche Feuerwehren im Stadtgebiet im Einsatz. Den Landkreis hatte das Unwetter offenbar nicht so stark getroffen – jedenfalls lange nicht so heftig wie die Löwenstadt.

Bis etwa 13.30 Uhr hatten die Feuerwehrleute schon 1.107 Einsätze abgearbeitet, berichtet die Feuerwehr Braunschweig. Zu diesem Zeitpunkt waren noch über 200 weitere ausstehend. Die Einsatzleitung geht davon aus, dass die Arbeiten erst heute Abend abgeschlossen werden können.

Noch immer krempeln über 400 Kräfte von Feuerwehr und dem Technischen Hilfswerk in Braunschweig die Ärmel hoch. Verstärkung ist jetzt auch aus Wolfsburg eingetroffen.

12.06 Uhr: Storch Fridolin, seiner Gattin Mai und dem Nachwuchs geht es den Umständen entsprechend. Livebilder zeigen, wie sie das ungemütliche Wetter zusammen meistern.

Foto: Nabu Leiferde

11.55 Uhr: Eine erste Schule aus der Region bleibt zu. In der Grundschule Groß Elbe im Landkreis Wolfenbüttel fällt der Unterricht am kommenden Montag aus – wegen eines Wasserschadens.

11.34 Uhr: Die Kita an der Karlstraße in Braunschweig bittet alle Eltern, ihre Kinder zeitnah abzuholen. Das Wasser bedrohe einen Gruppenraum.

11.15 Uhr: Eintracht Braunschweig will es durchziehen. Trotz der Wetter-Verhältnisse soll das Testspiel in Völkenrode um 18 Uhr stattfinden, heißt es.

11.02 Uhr: Salat für umme in Braunschweig! An der Floßstation an der Kurt-Schumacher-Straße kannst du dir heute gratis Kartoffel- und Nudelsalat abholen – nach Absprache. Diverse Floßfahrten hätten abgesagt werden müssen, hieß es. Die Ware aber sei schon bestellt worden. Du musst nur einen Behälter mitbringen, dann bekommst du deinen Salat to go.

10.47 Uhr: Traurige Nachrichten für alle Läufer! Der Braunschweiger Nachtlauf muss für den heutigen Freitag abgesagt werden. Vor allem der Bohlweg sei ein zentraler Punkt der Strecke und dieser sei noch immer schwer vom Unwetter betroffen.

In Braunschweig läuft's am Freitag! (Archivbild)
In Braunschweig läuft’s am Freitag! (Archivbild) Foto: Foto: Brigitte Vetter

10.43 Uhr: Die Stadt Braunschweig und die Feuerwehr haben bei einer Pressekonferenz über die aktuelle Lage in der Löwenstadt informiert. Aktuell müsse die Feuerwehr noch über 200 offene Einsätze abarbeiten. Es heißt, das könne noch mehrere Stunden dauern. Ein solches Unwetterereignis sei „einmalig in der jüngeren Geschichte“, sagte Torge Malchau, Fachbereichsleiter Fachbereich Feuerwehr. Viele Einsatzkräfte „sind am Ende“. Die Freiwilligen hätten gestern den ganzen Tag gearbeitet und seien dann noch ausgerückt.

10.40 Uhr: Bei MAN in Salzgitter sah es etwas heftiger aus. Ein Internetvideo zeigt eine geflutete Werkhalle. Eine Sprecherin bestätigte News38, dass das Unwetter gestern Abend leider auch das MAN-Werk getroffen hat. „Es wurden alle möglichen Vorkehrungen getroffen, dennoch kam es in einigen Bereichen zu Überflutungen und Schäden. Wir arbeiten mit Hochdruck an deren Beseitigung“, sagte die Sprecherin.

10.33 Uhr: Auch VW ist von dem Unwetter nicht verschont geblieben – aber offenbar relativ glimpflich davongekommen. Laut einer Sprecherin aus Braunschweig hat sich der Regen nicht auf die Produktion im Werk ausgewirkt. Und auch im Stammwerk Wolfsburg gab es einem Sprecher zufolge bisher nur kleinere Probleme: „Insgesamt gab es 15 kleinere Einsätze der Feuerwehr auf dem Werkgelände, der Schichtbetrieb war aber kaum gestört. Aktuell gibt es keine Informationen, dass sich das Unwetter heute auf die Zulieferkette auswirkt.“

10.18 Uhr: Das Unwetter hat in Braunschweig deutliche Spuren hinterlassen. Videos zeigen jetzt das ganze Ausmaß. HIER kommst du zum Artikel >>>

9.21 Uhr: Das Unwetter hat auch vor dem Kreis Helmstedt nicht Halt gemacht. In Helmstedt ist ein Zug gestrandet, der eigentlich Richtung Braunschweig unterwegs war. 50 Reisende hingen in der Stadt fest. Die Feuerwehr kümmerte sich um die Gestrandeten und sorgte für die passende Verpflegung. Ab 0.30 Uhr übernahm dann die Deutsche Bahn.

8.58 Uhr: Die Braunschweiger Polizei hat eine erste Bilanz zum Unwetter in der Löwenstadt gezogen. Von 19 Uhr an standen die Telefonleitungen nicht mehr still. Das Unwetter hatte Auswirkungen auf den ÖPNV. Teilweise standen Straßenbahnen und Busse für mehrere Stunden still.

Auch vielen Autos hat das Unwetter übel mitgespielt. Einige haben ihre Kennzeichen verloren, die sind mittlerweile auf der Polizeiinspektion gelandet beziehungsweise stehen auch mancherorts am Straßenrand. Diverse Autos wurden hochgeschwemmt und mussten später abgeschleppt werden.

7.45 Uhr: Das Unwetter hat mehrere Bahnstrecken in Niedersachsen lahmgelegt. Wie die Deutsche Bahn am Freitag mitteilte, ist unter anderem die Strecke zwischen Braunschweig und Hildesheim gesperrt. Züge in der Region werden umgeleitet und es kann zu Verspätungen kommen. Auch die Strecke zwischen Göttingen und Kassel ist derzeit nicht befahrbar. Wann die Strecken wieder normal befahrbar sein werden, ist nach Angaben der Sprecherin noch nicht absehbar.

7.31 Uhr: Rund 400 Einsatzkräfte der Feuerwehren Braunschweig, Gifhorn, Goslar, Helmstedt, Peine und Wolfenbüttel sowie des Technischen Hilfswerks Braunschweig sind noch immer unterwegs. Für die Einsatzkräfte ist das ein Unwetter-Einsatz, den sie selbst so noch nicht erlebt haben.

„In den letzten 30 Jahren hat die Feuerwehr Braunschweig noch kein solches Unwetterereignis erlebt. Schon jetzt geht mein Dank an die vielen ehrenamtlichen und hauptberuflichen Kräfte, die seit Stunden dauerhaft im Einsatz sind“, sagt Sebastian Damm, Leiter der Technischen Einsatzleitung.

Feuerwehr in der Braunschweiger Innenstadadt
Die Braunschweiger Feuerwehr ist seit Donnerstagabend im Dauereinsatz in der Löwenstadt. Foto: News38

In der Nacht waren die Feuerwehren hauptsächlich damit beschäftigt, Kellerräume und Garagen vom Wasser zu befreien. Besonders schwer habe es nach Angaben der Feuerwehr ein Altenheim und die Tiefgarage Magni getroffen. Diese könnte auch in diesem Freitag aufgrund von Schäden an der elektrischen Anlage geschlossen bleiben.

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6.10 Uhr: So wie es aussieht, haben wir das gröbste in puncto Unwetter hinter uns gelassen. Wie viel Schaden „Lambert“ in unserer Region hinterlassen hat? Das wird erst die Zeit zeigen. Für den heutigen Tag müssen wir in Braunschweig und Umgebung allerdings immer noch mit Regen und vereinzelten Gewittern rechnen. Erst gegen späten Nachmittag klingen die Regenschauer laut „wetter.com“ ab.

6 Uhr: Lange Einsatznacht für die Braunschweiger Feuerwehr! Bereits gegen 22 Uhr musste die Braunschweiger Feuerwehr allein im Stadtgebiet 520 Einsätze verzeichnen. Ein Ende? Schien nicht absehbar. Auch am frühen Freitagmorgen sind noch Einsatzkräfte in der Löwenstadt unterwegs.

Zeitweise haben die Kameraden Unterstützung des Technischen Hilfswerks Braunschweig und der Feuerwehren aus den Landkreisen Goslar, Peine und Helmstedt bekommen.

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Donnerstag, 22. Juni:

22.40 Uhr: Die Feuerwehr Helmstedt vermeldet 22.40 Uhr insgesamt 111 unwetterbedingte Einsätze.

21:59 Uhr: Die Region 38 und besonders die Stadt Braunschweig wurden von dem Unwetter schwer getroffen. Die Rettungskräfte sind im Dauereinsatz – vermutlich noch die ganze Nacht. Doch zumindest eine gute Nachricht gibt es. Der Deutsche Wetterdienst hat für die Folgenden Städte und Kreise die Unwetterwarnung aufgehoben:

  • Kreis Goslar
  • Kreis Wolfenbüttel
  • Stadt Salzgitter

21.48 Uhr: Die Lage in Braunschweig spitzt sich zu. Teilweise stehen die Straßen komplett unter Wasser. Heftige Bilder und Videos werden in den sozialen Medien geteilt. Ein Video zeigt, dass der Bohlweg in der Löwenstadt komplett überflutet ist.

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21:20 Uhr: Der Zugverkehr ist bundesweit durch die Schäden des schlimmen Unwetters beeinträchtigt. Die Deutsche Bahn informiert darüber auf Twitter. Reisende sollten sich regelmäßig über die Verbindungen auf dem Laufenden halten.

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Feuerwehr Braunschweig gibt ersten Überblick

21:07 Uhr: Die Feuerwehr Braunschweig gibt einen ersten Überblick über die Lage. Bisher sind rund 1.600 wetterbedingte Notrufe bei der Leitstelle in der Löwenstadt eingegangen. Insgesamt hat die Feuerwehr bereits 340 Unwettereinsätze in Braunschweig auf dem Tacho – Stand 20.30 Uhr.

Im Einsatz sind beide Wachen der Berufsfeuerwehr, alle 30 Ortsfeuerwehren, Sonderfahrzeuge sowie inzwischen auch das Technische Hilfswerk, Ortsverband Braunschweig.

Die Feuerwehr Braunschweig ist am 22. Juni wegen des Unwetters im Dauereinsatz Foto: News38

Aufgrund der Vielzahl an Notrufen in der Integrierten Regionalleitstelle aus der Stadt Braunschweig sowie den Landkreisen Peine und Wolfenbüttel kommt es zu langen Wartezeiten bei der Notrufanlage. Die Bürger werden gebeten nicht aufzulegen, die Notrufe werden alle schnellstmöglich angenommen.

Auch die Abarbeitung der Wasserschäden wird noch mehrere Stunden in Anspruch nehmen. Die Feuerwehr Braunschweig stellt sich auf eine lange und einsatzreiche Nacht ein.

21:01 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst verlängert die Unwetter-Warnung nochmals um eine Stunde – bis 22 Uhr.

20:22 Uhr: Auch Salzgitter-Lebenstedt hat einiges abbekommen. Hier stehen ebenfalls die Straßen unter Wasser. Büsche und Äste verstopfen die Gullis. Die Wassermengen können nicht mehr aufgefangen werden. Auch hier sind Feuerwehr und Polizei dauerhaft im Einsatz.

Auch in Salzgitter stehen die Straßen unter Wasser. Foto: Rudolf Karliczek

20.11 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst „verlängert“ die Unwetterwarnung für den Kreis Helmstedt, der Stadt Wolfsburg

19.59 Uhr: Der heftige Regen fordert in Braunschweig die ersten Tribute. Die Feuerwehr ist im Dauereinsatz. Die Sirenen scheinen in der Löwenstadt gar nicht mehr still zu stehen. Auch die Innenstadt steht unter Wasser. Im Nahverkehr geht nichts mehr – aufgrund der Wassermassen geht nichts mehr.

Die Innenstadt von Braunschweig ist überschwemmt. Foto: A. Ostrowski

19.34 Uhr: In der Löwenstadt herrscht „Weltuntergangsstimmung“. Das Unwetter wütet in der Löwenstadt. Die sozialen Medien sind bereits voll von Bildern. Besonders heftig ist ein Video von „beautiful_braunschweig“ auf Instagram: Das Parkhaus im Magniviertel scheint vollzulaufen. Die Bilder sind heftig.

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19.06 Uhr: Das Unwetter hat Braunschweig erreicht. Es schüttet wie aus Eimern.

18:55 Uhr: Tornado-Warnung für Braunschweig! Wie „Kachelmannwetter“ auf Twitter warnt, steht der Tornado kurz vor der Löwenstadt.

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18.47 Uhr: Die Einsatzleitstelle der Feuerwehr Gifhorn ist personell aufgestockt worden. Die örtlichen Einsatzleitungen sind eingerichtet.

Unwetterwarnungen vom DWD in Niedersachsen aktualisiert

18.43: Der Deutsche Wetterdienst aktualisiert den Zeitraum der Unwetterwarnungen. Für alle unten stehenden Kreise und Städte in Niedersachsen. Die Warnung gilt nun von 18.26 Uhr bis 20 Uhr.

18.16 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst hat jetzt auch eine Unwetterwarnung für

  • Braunschweig
  • Kreis Helmstedt
  • Salzgitter

herausgegeben. Ebenfalls gilt hier die Warnstufe 4.

17.55 Uhr: Es geht Schlag auf Schlag. Die Unwetterwarnungen vom Deutschen Wetterdienst treffen im Minutentakt ein. Zwischen 15.55 Uhr und 19.00 Uhr warnt der Deutsche Wetterdienst vor extremen Gewittern. Mittlerweile gilt in den folgenden Kreisen die höchste Warnstufe (4 von 4):

  • Kreis Gifhorn
  • Kreis Goslar
  • Kreis Peine
  • Kreis Wolfenbüttel

17.48 Uhr: Jetzt ist es amtlich: Der Deutsche Wetterdienst warnt jetzt auch offiziell vor schweren Gewittern der Stufe 3 bis 4 für den Kreis Peine. Die Gefahr von möglichen Blitzschlägen ist am Donnerstagabend groß, sie können lebensgefährlich werden. Bäume können entwurzeln, Dachziegel, Äste oder Gegenstände herabstürzen. Keller, Straßen und Bäche können überfluten.

Deshalb solltest du Fenster und Türen geschlossen halten. Gegenstände, die draußen stehen, sollten gesichert werden. Wenn möglich, ist es ratsam nicht aus der Wohnung oder dem Haus zu gehen.

13.33 Uhr: Die Unwetterfront ist über NRW und Hamburg angekommen. Doch im Verlauf des Tages zieht sie weiter – auch Richtung Niedersachsen. In der Region38 ist es aktuell noch ruhig. Doch ab 19 Uhr kann sich das nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes und wetter.com ändern. Dann kann es mächtig Starkregen und Gewitter geben. Auch stürmische Böen und Hagel sind möglich. In einigen Teilen besteht sogar Tornado-Gefahr.

10.48 Uhr: Die Deutsche Bahn informiert auf ihrer Internetseite, dass es ab Mittag angesichts von Unwetter „Lambert“ zu Auswirkungen auf den Zugverkehr kommen kann. Wer vom 22. Juni bis 23. Juni eine Reise geplant hat und sie angesichts des Unwetter verschieben kann, könne dies tun. „Die Zugbindung ist aufgehoben. Das Ticket gilt dabei für die Fahrt zum ursprünglichen Zielort, auch mit einer geänderten Streckenführung. Sitzplatzreservierungen können kostenfrei storniert werden“, heißt es auf der Internetseite.

10.30 Uhr: Angesichts des drohenden Unwetters warnen Experten vor Hochwasser in Niedersachsen. Ab heute Nachmittag bis in die Morgenstunden zum Freitag sind aufgrund von lokal teils extrem heftigem Starkregen starke Wasserstandsanstiege insbesondere in Bächen und kleineren Flüssen möglich“, teilte die Hochwasservorhersagezentrale in Hildesheim am Donnerstagmorgen mit. Die genaue Lage und Intensität der Niederschläge könne aktuell nicht zuverlässig vorhergesagt werden.


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Hochwasservorhersagen seien bei solchen Wetterlagen mit Unsicherheiten verbunden, hieß es.Je nach Ort und Stärke der Niederschläge könne es ab dem späten Donnerstagabend dazu kommen, dass Flusspegelstände die sogenannte Meldestufe drei überschreiten, teilte die Behörde mit, die zum Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) gehört. (abr, vs, dpa)