Braunschweig wird erneut stillgelegt. Okay, ganz so krass wie zuletzt am 11. Februar wird es nicht werden (wir berichteten). Trotzdem müssen sich Dutzende Menschen umstellen und brauchen mitunter starke Nerven.
Kein Wunder also, dass eine neue Streik-Ankündigung in Braunschweig in den sozialen Medien hohe Wellen schlägt und für einen Aufruhr sorgt. Worum es genau geht, liest du hier bei uns.
Braunschweig: Der Frust ist groß
Wer am Freitag (21. Februar) vor die Haustür muss, sei es, um sich auf den Weg ins Büro, den Kindergarten oder zum Einkaufen zu machen, der braucht mit unter starke Nerven. Denn die Straßen in Braunschweig könnten voll sein. Denn die Gewerkschaft „ver.di“ hat die Mitarbeiter der Braunschweiger Verkehrs-GmbH (BSVG) erneut zum Streik aufgerufen, wie die BSVG in einer Mitteilung schreibt. Damit bleiben am besagten Freitag Busse und Bahnen im Depot. Einzige Ausnahme: Der freigestellte Schülerverkehr zu den Grundschulen und zurück wird gewährleistet.
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Die Braunschweiger müssen sich also, wenn überhaupt möglich, nach einer Alternative umschauen, um von A nach B zu kommen. Das wird vermutlich bei nicht wenigen das Auto sein. Volle Straßen, gerade zu Arbeitsbeginn und Feierabend, sind damit garantiert. Da braucht man keine Glaskugel, um vorauszusehen, dass starke Nerven und Geduld gefragt sein werden. Kein Wunder, dass die Reaktionen auf die Streik-Ankündigung via Facebook eindeutig sind.
„Hab die Nase so voll“
„Schon wieder. Ich habe echt die Nase so voll. Denkt mal an die Leute, die niemanden haben, der die fahren kann, geschweige zur Arbeit noch zum Arzt – alt wie jung. Ich finde sowas zum kotzen“, macht eine Braunschweigerin sich unter dem Post der BSVG Luft. „Es nervt einfach nur allgemein und wenn ich das hier so lese, wird es auch nicht besser… einfach nur blöd schon wieder“, kommentiert eine andere Facebook-Userin.
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„Absolute Frechheit! Langsam reicht es […]“, schimpft eine weitere Braunschweigerin. „Danke für nichts. Kann wegen euch wieder bei meiner Arbeit absagen“, lautet einer der vielen Kommentare. „Dann wird’s endlich mal Zeit für ’ne Einigung. Die Leidtragenden sind wie immer alle Nutzer des ÖPNV. Alle ja wieder“, wird eine Facebook-Userin deutlich. Bleibt zu hoffen, dass „ver.di“ und die Braunschweiger Verkehrsbetriebe sich schnell einigen.