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Braunschweig: Großbrand am Schöppenstedter Turm – Gaffer gehen ungewöhnliche Wege

Während des Flammen-Infernos am Schöppenstedter Turm in Braunschweig haben sich einige Menschen ziemlich daneben benommen. Hier gibt’s die Infos.

Die Einsatzkräfte mussten auch Gaffer in Schach halten.
u00a9 privat

Großbrand im Industriegebiet Schöppenstedter Turm: Aufnahmen zeigen Ausmaß der Zerstörung

Ein verheerender Großbrand im Industriegebiet Schöppenstedter Turm hat am Dienstag (16. April) die Region in Atem gehalten.

Wie so oft bei großen Katastrophen, Unfällen oder Bränden, sind auch die Menschen nicht weit, die ihre Neugier befriedigen wollen – und das um jeden Preis.

Nicht zum ersten und vermutlich auch nicht zum letzten Mal haben sich während des Großbrands am Schöppenstedter Turm in Braunschweig einige Menschen auf den Weg gemacht, weil sie das Geschehen scheinbar aus nächster Nähe folgen wollten.

Braunschweig: Polizei muss Gaffer stoppen

Wie ein Sprecher der Polizei in Braunschweig auf Anfrage von News38 mitteilte, hatten am Dienstag mehrere Menschen versucht, sich dem Brandort zu nähern. Gaffer hatten merhfach versucht, über Feldwege zum Brandort zu gelangen. In allen Fällen wurden sie aber noch von der Polizei gestoppt. Durchgekommen sei keiner. Doch hier handele es sich zum Glück um Einzelfälle. Laut Feuerwehr Braunschweig hat sich der Großteil der Bevölkerung der Situation entsprechend angemessen verhalten.

+++ Braunschweig: Flammen-Inferno am Schöppenstedter Turm – Bilder zeigen das verheerende Ausmaß +++

Mittlerweile hat die Polizei Braunschweig auch die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Der Kriminaldauerdienst habe seine Arbeit am Brandort bereits abgeschlossen, doch mit einer ersten Tendenz zur Brandursache könne vermutlich erst in der kommenden Woche gerechnet werden, so der Pressesprecher.

Braunschweig: Gaffer werden hart bestraft

„Gaffen“ ist übrigens keine Kleinigkeit. Allgemein gilt, dass Menschen, die sich an einem Unglücksort auf das Beobachten oder FIlmen des Geschehens beschränken, anstatt zu helfen oder beispielsweise eine Unfallstelle abzusichern, als Gaffer bezeichnet werden können. Problematisch an diesem Verhalten ist vor allem, dass diese Menschen dann oft Rettungs- und Einsatzkräften den Weg versperren oder deren Arbeit behindern.

Darum kann Gaffen als Ordnungswidrigkeit oder sogar als Straftat bewertet werden. Es drohen dann Geldstrafen bis zu 1.000 Euro und sogar Freiheitsstrafen.


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