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Braunschweig macht Ernst: Frust vorprogrammiert! HIER musst du bald fürs Parken blechen

Bittere Pille für Autofahrer! In einem bestimmten Gebiet in der Braunschweiger Innenstadt musst du bald für’s Parken blechen.

© IMAGO / Rolf Kremming

Das ist die Löwenstadt Braunschweig

Spannende Infos findest du im Video.

Die Suche nach einem kostenlosen Parkplatz wird in Braunschweig sehr bald schon um ein gutes Stück schwieriger. Die Stadt hat jetzt eine Maßnahme angekündigt, die wohl bei den wenigsten Freudensprünge auslösen dürfte.

In sozialen Medien sorgte die Meldung schnell für ein Beben – und die Stadt Braunschweig kassiert mächtig Kontra von Pendlern und Anwohnern gleichermaßen. Was ist da los?

Braunschweig weitet Bezahlparken aus

Innerhalb von nur wenigen Stunden generierte der Facebook-Beitrag vom Donnerstag (11. Januar) schon mehr als Hundert Reaktionen. Die meisten hinterließen ein wütendes Gesicht, es gibt aber durchaus welche, die auf „gefällt mir“ gedrückt haben. Unterm Strich sind die Reaktionen aber – wie kaum anders zu erwarten war – negativ.

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Der Grund: Die Parkgebührenpflicht wird in der Stadt zum 1. Februar ausgeweitet. Ab dann musst du auch innerhalb der Okerumflut – also den Bereich nördlich der Celler Straße, Lange Straße und Fallersleber Straße – für das Parken blechen. Bittere Pille nicht nur für Innenstadtpendler: Auch die dortigen Anwohner müssen jetzt einen Bewohnerparkausweis beantragen.

„Traurig für die Menschen, die da wohnen“

Konkret wird das Parken in den neuen Flächen montags bis samstags jeweils zwischen 9 Uhr bis 20 Uhr kostenpflichtig. Nachts und am Sonntag parkst du hier also nach wie vor umsonst. Kostenpunkt: 90 Cent für eine halbe Stunde parken. Die maximale Parkdauer beträgt drei Stunden. Sehr bald schon sollen in den betroffenen Straßen die Automaten und Schilder aufgestellt werden. Wer möchte, kann auch mit der Handy-App „PayByPhone“ bezahlen.

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Kaum verwunderlich, dass die Ankündigung auf Facebook auf wenig Verständnis stößt. „Traurig für die Menschen, die in diesem Bereich wohnen“, schreibt etwa eine Nutzerin in der Kommentarspalte. „Es ist schon schlimm, wenn der Besuch von Freunden oder der Familie Parkgebühren kostet.“ Für eine andere ist die Maßnahme schlichtweg: „Abzocke ohne Ende! Das ist nur noch abartig.“


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Es gibt aber durchaus Braunschweiger, die sich mit der erweiterten Bezahlpark-Zone anfreunden können: „Aus meiner Sicht müsste das noch weiter ausgeweitet werden“, schreibt zum Beispiel ein Nutzer. Und ein anderer: „Es waren selbst während der Weihnachtszeit Parkhäuser nicht ausgelastet. Verstehe nicht, wo das Problem liegt.“