VW steckt in der Krise – und das trifft nicht nur den Konzern und die Mitarbeiter, sondern beispielsweise auch einige Zulieferer oder andere Unternehmen, die direkt oder indirekt für Volkswagen arbeiten.
So auch ein Wolfsburger Traditionsunternehmen, das jetzt an einem Standort die Reißleine ziehen muss.
VW-Krise hat Folgen für Wolfsburger Unternehmen
Lange Zeit war es ein florierendes System: VW lagert Arbeiten aus und andere, externe Firmen profitieren davon. Doch seitdem der Konzern in der Krise steckt, offenbart dieses System seine Tücken – und das hat nun unmittelbare Folgen in Wolfsburg.
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Fast 30 Jahre lang kümmerte sich die Schnellecke Logistics Verpackung GmbH – CKD Fallersleben am Standort in der Fallersleber Hafenstraße um die Verpackung von zerlegten Autos. Beispielsweise von Golf, Tiguan und Touareg. Dort wurden die Karosserien zerlegt, damit sie danach nach Malaysia und Indien verschifft werden konnten. Doch ab Juli ist mit der Arbeit in der Hafenstraße Schluss, wie die „Wolfsburger Allgemeine Zeitung“ berichtet.
+++VW-Tochter trifft weitreichende Entscheidung! Es geht ums Gehalt+++
So geht es für die Mitarbeiter weiter
Die Nachfrage sei zurückgegangen, die Auftragslage weggebrochen – und VW habe den Vertrag mit der Schnellecke Logistics Verpackung GmbH – CKD Fallersleben schlichtweg nicht verlängert. Darum gehen Ende Juni an dem Standort die Lichter aus. Eine bittere Nachricht. Auch für die 80 Mitarbeiter des Standortes, für die sich künftig einiges ändert.
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Betriebsrat und Unternehmen haben nach eigenen Angaben einen Sozialplan für die Mitarbeiter ausgearbeitet. Laut der „Wolfsburger Allgemeinen Zeitung“ wechselt fast die Hälfte der Mitarbeiter an andere Standorte. Beispielsweise nach Hannover, Soltau oder Wolfsburg-Sandkamp. Andere Mitarbeiter wiederum würde eine Abfindung und Aufhebungsverträge bekommen. Und VW? Volkswagen wolle die „Abwicklung von Kleinserien künftig markenübergreifend an einem Ort bündeln“.