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VW: Politiker mit irrer Idee – „Wieso sollte Volkswagen nicht anfangen?“

Muss VW umdenken? Ein irrer Vorschlag geistert derzeit durch die Köpfe der Politiker. Was sie sich da ausgedacht haben, liest du hier.

VW Logo am Werk
© IMAGO/snowfieldphotography

Warnstreik bei VW in Wolfsburg: Das sagen die Mitarbeiter

VW steckt in der Krise. Der Autobauer hat momentan nicht nur finanziell zu kämpfen, sondern verärgert auch die eigenen Mitarbeiter. Wieso sich die Arbeiter im Stich gelassen fühlen.

Es kracht und ruckelt derzeit im Gebälk rund um den VW-Konzern. Stellen werden gestrichen, Projekte müssen umgeplant werden. Kurz: Der Wolfsburger Autobauer muss sich komplett neu aufstellen.

Das Gezerre an den Prozessen rund um den Betrieb in Wolfsburg und an den anderen VW-Standorten macht nicht nur den Mitarbeitern Sorgen, denn oft hängen an den jeweiligen Werken ganze Regionen, Familienschicksale und natürlich auch andere Unternehmen.

VW: DIESE Forderung der Politik lässt aufhorchen

Die Autobranche müsse sich neu erfinden, um konkurrenzfähig zu bleiben. In andere Richtungen denken, mal etwas wagen. Jetzt gab es einen Vorschlag aus der Politik, der aufhorchen lässt. Der Spitzenkandidat der Linkspartei hat eine staatlich gesteuerte Transformation der Autobranche gefordert. „Wieso sollte VW nicht anfangen, Straßenbahnen zu bauen?“, fragte Jan van Aken im Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.


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Der Staat könne das fördern, indem er dem Konzern Abnahmegarantien gibt. „Klappt bei der Rüstungsindustrie ja auch. Und was mit Panzern geht, sollte mit Straßenbahnen auch funktionieren“, sagte van Aken der „NOZ“ weiter.

VW: Linke machen Vorschlag zum Umdenken

Tatsächlich ist diese Idee gar nicht neu. Aktivisten hatten zuvor immer wieder den Konzern zum Umdenken und zur Produktion von Straßenbahnen gefordert. Eine Aktion im Sommer 2023 dürfte vielen noch in bester Erinnerung sein (hier liest du mehr dazu).

+++ VW: Wackelt alles weiter? Diese Klausel könnte Jobs und Werken gefährlich werden +++

Die Linke kämpft derzeit um den Einzug in den Bundestag, die Zustimmungswerte verbesserten sich in Umfragen zuletzt leicht. Sie fordert unter anderem Klimaschutzmaßnahmen, die arme Menschen nicht belasten. „Wenn man versucht, Klimaschutz zu machen, ohne soziale Nöte zu bedenken, hat man die Mehrheit gegen sich“, so van Aken. Deswegen hätten die Grünen der Klimapolitik „einen Bärendienst“ erwiesen. Auch würde er eine schwarz-rote einer schwarz-grünen Koalition vorziehen. „Weil den Grünen einfach komplett die soziale DNA fehlt“, so van Aken im „NOZ“-Interview.


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„Und jetzt macht Habeck mit seinem Rumgeiere einen auf Merkel, das kann man alles nicht wollen.“ (mit dpa)