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VW: Mitarbeiter können aufatmen – in diesem Werk wird sogar Personal aufgestockt

An vielen Stellen ist von Personalabbau die Rede – doch in einem VW-Werk soll jetzt neues dazukommen. Um welchen Standort es geht, liest du hier.

© Volkswagen AG

VW - das sind die Standorte in Deutschland

VW ist einer der größten Autobauer der Welt. Wir stellen die Standorte in Deutschland vor.

In einem VW-Werk gibt es gute Nachrichten!

Denn die Auftragsbücher dort sind so gut gefüllt, dass VW Hunderte Leiharbeiter einstellen konnte. Und es könnten noch weitere folgen, sagt der Betriebsrat.

VW: In diesem Werk geht’s bergauf

Volle Auftragsbücher sorgen im Volkswagen-Werk Kassel für Personalaufstockung. „Wir haben eine sehr gute Auslastung. Die Auftragsbücher sind voll, sowohl was die Elektro-Antriebe angeht als auch im klassischen Getriebebau“, sagte der Betriebsratsvorsitzende Carsten Büchling nach einer Betriebsversammlung am Mittwoch. Das Werk habe seit Jahresbeginn 650 Leiharbeiter eingestellt. Mit weiteren Einstellungen sei aus Sicht des Betriebsrats kurzfristig zu rechnen.

+++VW: Neues Angebot im Werk – Reaktion der Mitarbeiter ist eindeutig+++

Mit rund 15.500 Mitarbeitern ist Kassel das weltgrößte Komponentenwerk des Volkswagen-Konzerns. In Baunatal werden weite Teile des elektrischen Antriebsstrangs hergestellt. Der Standort soll bis 2026 zum Schlüssellieferanten für die Elektrofahrzeuge des Wolfsburger Autobauers erweitert werden.

HIER gibt es Abbaupläne

Das Werk befinde sich mitten in der Transformation, sagte Werkleiter Jörg Fenstermann. „Wir wechseln das Produktportfolio von der Verbrennerwelt hin zur Elektro-Mobilität.“ Am Standort würden Herz und Hirn des E-Antriebs mit entwickelt und produziert. Rund 4.500 Mitarbeiter sind laut VW in Baunatal aktuell im Bereich E-Mobilität tätig.


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Während in der Produktion aufgestockt wird, gibt es Abbaupläne im Angestelltenbereich, wie der stellvertretende Betriebsratsvorsitzende Christian Wetekam erklärte. Im Rahmen eines Ergebnisverbesserungsprogramms des VW-Konzerns sollen demnach 20 Prozent der indirekten Personalkosten bis 2026 eingespart werden. In Kassel gebe es etwa 3.000 angestellt Beschäftigte. Jede fünfte Stelle wäre den Plänen zufolge betroffen. Das sei ein Ungleichgewicht vor dem Hintergrund, dass der Standort unter Volllast arbeite, sowie eine sehr pauschale Vorgehensweise des Konzerns, kritisierte Wetekam. (dpa)