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VW: Gerüchte kochen wieder auf! Macht der neue E-Golf den ID.3 platt?

Wieder mal kochen Gerüchte hoch: Der neue E-Golf soll das Aus für den ID.3 bedeuten. VW kühlt die Debatte direkt ab.

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VW und seine Töchter - das sind die Marken

Zum Volkswagen Konzern gehören viele weitere bekannte Automarken. Wir stellen die bekanntesten VW-Töchter vor.

Das wäre ein ziemlicher Kracher: Einem Medienbericht zufolge will VW den ID.3 einstampfen.

Stattdessen wolle Volkswagen mit einem neuen E-Golf durchstarten. VW habe einfach nicht genug Platz für beide Modelle, heißt es. Der Konzern allerdings kontert!

VW: Zwei sind einer zu viel

Das Fass aufgemacht hat das britische Automagazin „Top Gear“, in dem es am Dienstag (30. Januar) VW-Technik-Chef Kai Grünitz folgendermaßen zitierte: „Es gibt nicht genug Platz, um zwei oder drei verschiedene Modelle für ein und denselben Kunden anzubieten. Wir haben begonnen, an einem vollelektrischen Golf zu arbeiten. Wir haben konkrete Vorstellungen, wie er aussehen wird, aber wir werden sehen, wie sich der Markt entwickelt.“

VW-Technikchef Kai Grünitz hat sich zweideutig zur ID.3-Zukunft geäußert.
VW-Technikchef Kai Grünitz hat sich zweideutig zur ID.3-Zukunft geäußert. Foto: Volkswagen AG

Der Schneeball-Effekt ließ nicht lange auf sich warten – schnell hieß es, dass VW mit seinem neuen vollelektrischen Golf aus Wolfsburg durchstarten will und den ID.3 daher aufs Abstellgleis stellt. Was Grünitz aber auch sagte: Es werde eine Überschneidung zwischen dem E-Golf und dem ID.3 geben. „Wir werden sehen, wie sich der Markt entwickelt.“ Das deutet ja wiederum darauf hin, dass VW zunächst beide E-Modelle baut und verkauft. Wie lange? Unklar.

VW: Totgesagte leben länger

Volkswagen legt auch noch mal nach und dementiert das vermeldete ID.3-Aus: „Wir werden den ID.3 nicht einstellen. Er ist nach seiner Modellpflege im Frühjahr ein echtes Erfolgsmodell. Volkswagen wird den Golf und andere Ikonen der Marke in eine elektrische Zukunft überführen. Das wird spätestens mit dem Auslauf der Verbrenner in Europa Anfang der 2030er-Jahre so weit sein. Das bedeutet aber nicht, dass ein elektrischer Golf den ID.3 zwingend ersetzt“, sagte ein VW-Sprecher auf News38-Anfrage. Nicht „zwingend“ – das heißt aber auch, dass VW sich offenbar ein Hintertürchen offenlässt.


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Zumal sich ja auch der Betriebsrat sowie VW-Markenchef Thomas Schäfer ähnlich geäußert hatten. Geplant sei, dass der ID.3 und der Golf zusammengeführt werden. Aus dem Golf würde also ein reiner E-Golf und der ID.3 würde aus der Produktpalette verschwinden. „Denkbar sei auch eine Namenskombination ID.Golf“, zitierte „Auto Motor & Sport“ Schäfer im vergangenen November. (Hier mehr lesen.) Aber auch hier hatte Volkswagen direkt ein Dementi eingelegt.