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VW-Tochter sorgt mit Werbe-Video für Welle der Empörung – Porsche-Reaktion spaltet die Gemüter

Das Werbe-Video von VW-Tochter Porsche sorgte für eine Welle der Empörung. Porsche entschuldigte sich, doch die Gemüter sind noch immer erhitzt.

© IMAGO / Silas Stein

VW und seine Töchter - das sind die Marken

Zum Volkswagen Konzern gehören viele weitere bekannte Automarken. Wir stellen die bekanntesten VW-Töchter vor.

VW-Tochter Porsche wollte mit seinem Video für den neuen 911 S/T werben. Der legendäre 911er feierte zusätzlich 60-jähriges Jubiläum.

Doch der Clip löste eine Welle der Empörung aus. VW-Tochter Porsche reagierte prompt. Die Reaktion sorgt allerdings für geteilte Meinungen.

VW-Tochter retuschiert Wahrzeichen weg

Die Sonne scheint, ein Geschäftsmann steigt in den Porsche 911 aus einer vergangenen Zeit. Der Mann fährt los und kurvt in seinem blauen Porsche durch die Landschaften Portugals. Der Clip zeigt die verschiedenen Generationen des Kult-Autos.

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Eine junge Frau rast an dem blauen Porsche vorbei, überholt ihn. Sie sitzt in einem roten Porsche Carrera. Die blonde Fahrerin ist schnell unterwegs, fährt zur Brücke Ponte 25 de Abril über den Fluss Tejo. Dort eigentlich zu sehen: Die berühmte Cristo-Rei Statue in Lissabon. Gebaut wurde der 82 Meter große Christus mit den ausgebreiteten Armen als Dank an Gott.

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Doch in einer ursprünglichen Video-Version sieht man anstelle der Statue, nur ihren Sockel. Wie die „Wolfsburger Allgemeine Zeitung“ (WAZ) schreibt, hat Porsche die Christus-Figur einfach „aus ästhetischen Gründen“ wegretuschiert.

Youtube-Nutzer gehen auf die Barrikaden

Etliche Youtube-Nutzer bemerkten das Fehlen der Statue – und verschafften sich in den Kommentarspalten Luft. Ein Nutzer merkt an: „Dabei handelt sich im wahrsten Sinne des Wortes um die gezielte Zensur von Jesus.“ Ein anderer schreibt nach der Aktion: „Vielen Dank, dass ihr deutlich gemacht habt, dass ich unter keinen Umständen jemals in meinem Leben einen Porsche anfassen werde.“


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VW-Tochter Porsche reagierte prompt und tauschte das Video aus – und setzte die Jesus-Statue wieder ein. Außerdem entschuldigte sich Porsche unter dem Video: „In einer zuvor hochgeladenen Version des 911 S/T-Startfilms wurde ein Wahrzeichen entfernt. Dies war ein Fehler und wir entschuldigen uns für etwaige Kränkungen.“

Für einige ist die Entschuldigung allerdings nicht hinnehmbar. Weitere Konsequenzen, wie die Kündigung des verantwortlichen Mitarbeiters werden gefordert. Andere finden es „erstaunlich, wie ein bewusster Akt von stundenlangem Photoshopping erst dann als ‚Fehler‘ bezeichnet wird, wenn er auffällt.“