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VW muss überall sparen – doch HIER entstehen trotzdem neue Jobs

VW fährt aktuell einen harten Sparkurs. Das sieht aber nicht in allen Unternehmens-Bereichen des Autoriesen so aus.

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VW - das sind die Standorte in Deutschland

VW ist einer der größten Autobauer der Welt. Wir stellen die Standorte in Deutschland vor.

Auch VW muss einen harten Sparplan verfolgen, um auf dem Automarkt zu bestehen. Seinen wohl größten Sparplan hat sich der Konzern aber wohl selbst auferlegt.

Mit dem „Performance Programm“ versucht VW, an allen Ecken und Enden zu sparen. Davon sind auch die Mitarbeiter betroffen. In einem Bereich ist VW allerdings im Moment ein echter Gewinner.

VW: Nicht überall wird gespart

VW landete in den vergangenen Monaten oft wegen des neuen Sparprogramms in den Schlagzeilen. Die Meinungen dazu waren nicht immer positiv. Eine Maßnahme des „Performance Programms“ sind Senkungen von Personalkosten in verschiedenen Geschäftsbereichen. Kein Wunder also, dass so mancher Mitarbeiter gezittert hat. Mit ihnen kommen aber auch verkürzte Entwicklungs-Zeiten und ein Einstellungs-Stopp. So will der Konzern Millionen einsparen und sich weiter den Platz an der Spitze des Automarktes sichern. Dabei hat VW auch noch mit seinen anderen Marken seine Finger im Spiel – und bei denen läuft es teilweise weitaus besser, als bei der Hauptmarke, wie die „Braunschweiger Zeitung“ jetzt berichtet.

Zehn Marken des europäischen Automarktes gehören zu VW. Dazu gehören unter anderem Skoda, Seat und Audi. Aber auch bekannte Luxusmarken, wie Lamborghini, Bentley, Porsche und Ducati hat der Autoriese unter Vertrag. Bei einer dieser Marken scheint es im Moment mehr als gut zu laufen. Ganz im Gegensatz zum aktuellen „Performance-Programm“ von VW sind bei ihr neue Einstellungen geplant und einige Änderungen für eine bessere Work-Life-Balance der Mitarbeiter.

VW-Tochter: Gute Laune am Band

Schon seit längerer Zeit läuft es bei der Untermarke von VW, Lamborghini, mehr als gut. In der Chefetage scheint man jetzt so zufrieden mit den Zahlen zu sein, dass die Produktion weiter angekurbelt werden soll. Die „Braunschweiger Zeitung“ schreibt über weitere 500 Stellen, die bei der Luxusmarke geschaffen werden sollen. Für die neuen und alten Mitarbeiter gibt es außerdem einige Änderungen. Mit ihnen sollen sie aber nicht mehr und schneller arbeiten, sondern zufriedener mit ihrem Job sein.


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Während VW weiter einen harten Sparkurs fährt, macht sich die Luxusmarke Lamborghini Gedanken über die Work-Life-Balance ihrer Mitarbeiter. Besonders beim Schichtplan stellt der Konzern jetzt einige Ideen vor. Die „Braunschweiger Zeitung“ berichtet aus einer Mitteilung des Unternehmens von Änderungen der Arbeitszeiten, die einen Wechsel von Vier- und Fünf-Tage-Wochen möglich machen und für Mitarbeiter in bestimmten Schichten alle zwei Wochen einen freien Freitag oder zwei freie Freitage vorsieht. Das dürfte wohl viele Mitarbeiter bei Lamborghini freuen.

Beim Kern-Unternehmen VW geht es in der Zwischenzeit weiter mit dem „Performance Programm“. Nach derzeitigen Plänen wird das die Mitarbeiter noch bis 2026 begleiten. Mehr über die Pläne von Lamborghini berichtet die „Braunschweiger Zeitung“.

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