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Formel 1: Horror-Szenario für Red Bull? – „Heikle Situation“

Die Red-Bull-Dominanz musste in der Formel 1 zuletzt ein wenig einbüßen. Nun prophezeit ein Konkurrent ein Horror-Szenario für das Top-Team.

© IMAGO/ANP

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Auch wenn Max Verstappen in der Formel 1 dem vierten WM-Titel immer näher kommt, musste Red Bull zuletzt an Dominanz ein wenig einbüßen. Die Konkurrenz hingegen konnte durch einige Siege Selbstvertrauen tanken.

Beim Weltmeister-Rennstall gab es in den vergangenen Monaten auch ganz schön viel Unruhe. Nun streut ausgerechnet ein Formel-1-Konkurrent wieder Salz in die Wunde. McLaren-CEO prophezeit eine harte Zukunft für das österreichische Team.

Formel 1: Keine rosige Red-Bull-Zukunft?

Bei Red Bull vergeht mittlerweile kein Tag ohne Aufregung. Es fing alles mit der Affäre rund um Christian Horner an. Es folgte das Aus von Star-Designer Adrian Newey und dann gab es auch noch die Gerüchte um einen Abgang von Max Verstappen. Die Formel 1 schaute ganz genau hin, was beim Weltmeisterteam so passiert.


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Beruhigt hat sich nicht viel. Im Hintergrund gibt es weiterhin noch Ärger bei den Bossen. Das haben auch die Konkurrenten mitbekommen. McLaren-Boss Zak Brown ist ein großer Kritiker von Red Bull und hat nun nachgelegt. „Red Bull ist ein toxisches Umfeld“, so der Brite im Podcast „Bloomberg Hot Pursuit“ und fügte hinzu: „Da wird noch mehr passieren!“

Brown ist sich sicher, dass der Weggang von Adrian Newey für weitere Paukenschläge sorgen wird. „Bei Red Bull haben viele mit ihm zusammengearbeitet, die sich nun umorientieren könnten“, prophezeit Brown eine Abgangswelle an. „Lebensläufe zirkulieren gerade“, verriet er.

„Es wird schwieriger, Sponsoren zu finden“

Dass es Abgänge in den Teams gibt, ist in der Formel 1 fast alltäglich. Doch Brown glaubt, dass es bei Red Bull noch brutaler zu gehen wird. „Man sieht ein höheres Maß an Unbehagen. Ich glaube auch, dass es in Zukunft schwieriger sein wird, Sponsoren zu finden, weil sie genau prüfen werden, mit wem sie in Verbindung gebracht werden. Das ist eine heikle Situation“, so Brown weiter.

Dann legte der McLaren-CEO nach: „Und dann ist da ja auch noch das ganze Drama um Verstappen. Bleibt er oder geht er?“ Zwar habe der Niederländer einen Vertrag bis 2028, „aber sein Vater geht sehr offen damit um“, deutet Brown einen möglichen Abgang des dreifachen Weltmeisters an.


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Diese Unruhe wollen sowohl McLaren als auch Ferrari ausnutzen, die in dieser Saison schon Siege feiern konnten. „Wir sollten aber mit beiden Beinen auf dem Boden bleiben“, mahnt Brown abschließend zur Vorsicht.