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Eintracht Braunschweig: Boss wütet über Fans – „Nicht tolerierbar“

Bei Eintracht Braunschweig hagelt es klare Ansagen. Gleich zwei Bosse wenden sich mit deutlichen Worten an die Fans.

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Das Derby hallt bei Eintracht Braunschweig noch immer nach. Während auf dem Platz reichlich wenig los war, ging es auf den Tribünen heiß her – im wahrsten Sinne.

Während des gesamten Spiels war extrem viel Pyrotechnik gezündet worden. Für die Fans gibt es von den Klubbossen von Eintracht Braunschweig nun knallharte Ansagen.

Eintracht Braunschweig: Bosse mit klarer Ansage an die Fans

Es knallte, pfiff, blitzte und brannte in einer Tour – sowohl in der Südkurve als auch im Gästeblock. Während auf dem Rasen ein zähes Derby geboten wurde, spielte sich auf den Rängen ein wahres Spektakel ab. Den Fans beider Lager war es gelungen, kiloweise Pyrotechnik ins Stadion zu schmuggeln. Wie? Das Zaun-Versteck (hier mehr) der 96er liefert eine kleine Impression über den Erfindungsreichtum von Fanszenen.

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„Verschiedene Fangruppierungen suchen immer wieder kreative Wege, diese Dinge ins Stadion zu bringen“, muss auch Nicole Kumpis gestehen. Selbst Spürhunde an den Einlässen hatten nicht geholfen. Die Präsidentin von Eintracht Braunschweig sagte der Deutschen Presse-Agentur im gleichen Zug aber auch: „Die Vorkommnisse beim Spiel werten wir gerade aus. Klar ist, dass wir nachsteuern müssen und die Vorfälle für uns nicht tolerierbar sind.“

„Verantwortungslos und absolut inakzeptabel“

Ein Problem laut Kumpis: „Wir haben ein sehr offenes Stadion. Es ist etwa durch Leichtathletik-Veranstaltungen unter der Woche nicht hermetisch abgeriegelt.“ So war es Hannover-Fans schon einmal gelungen, vor dem Niedersachsen-Derby ins Stadion einzudringen. 2023 malten sie eine große 96 in den Mittelkreis.


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Noch deutlicher als die Präsidentin von Eintracht Braunschweig wird Geschäftsführer Wolfram Benz. „Verantwortungslos und absolut inakzeptabel“, nennt er wütend den Einsatz von Pyrotechnik beim Derby. Ein großer Punkt dabei: Im Gegensatz zum häufig verantwortungsbewussten Umgang von Ultras mit den gefährlichen Bengalos & Co. waren beim Derby teilweise Raketen in andere Blöcke oder auf den Rasen geschossen worden. Das hatte sogar für Verletzte gesorgt.