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Bußgeld droht: Diesen Fehler macht jeder vierte Autofahrer

Im Straßenverkehr müssen Autofahrer viele Regeln beachten. Kommt es mal zu einer Missachtung, kann es teuer werden.

© IMAGO/Bihlmayerfotografie

Verkehrssünder in NRW: So viele Verkehrsdelikte werden jährlich begangen

Zu schnelles Fahren war 2022 der häufigste Grund für Bußgelder im Straßenverkehr. Wofür Fahrer in NRW noch zur Kasse gebeten wurden.

Im Straßenverkehr gilt es, etliche Regeln zu beachten, damit es im besten Fall zu keinem Unfall kommt. Mit den verschiedenen Schildern, Ein- und Ausfahrten, Abbiegungen und Kreuzungen ist das jedoch nicht immer ganz so leicht für einen Autofahrer, sich da regelkonform zu verhalten.

Denn schon der kleinste Fehler kann bestraft werden – sei es durch einen wütenden Straßenverkehrsteilnehmer oder durch Gesetzeshüter. Letztere greifen da oftmals auch hart durch und verteilen schnell mal ein Bußgeld. Und wofür beinahe jeder vierte Autofahrer ein Bußgeld erhält, dürfte viele überraschen.

Kreisverkehr eine große Herausforderung

Denn offenbar stellt für einige Autofahrer der Kreisverkehr eine größere Herausforderung dar. Hier fragen sich nämlich viele Fahrer: Wann muss eigentlich geblinkt werden? Beim Einfahren? Oder doch eher beim Herausfahren aus dem Kreisel? Spoiler vorweg: Nur eine Antwort ist richtig! Und zwar muss der Fahrer eines Kraftfahrzeugs nur beim Verlassen des Kreisverkehrs den Blinker betätigen.

+++Bußgeld: Autofahrer kommt Ignoranz teuer zu stehen+++

Doch das ist offenbar vielen Verkehrsteilnehmern nicht klar. Denn wie der „Auto Club Europa“ nun in einer Stichprobe herausgefunden hat, machen das lediglich 75 Prozent der Autofahrer richtig. Kurz zusammengefasst: Jeder vierte Verkehrsteilnehmer verhält sich im Kreisel also nicht korrekt. Und genau das kann auch geahndet werden, wenn Polizei vor Ort ist.


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Nach der Straßenverkehrsordnung muss nämlich jeder Fahrer, der sich nicht an diese Regel hält, zehn Euro zahlen. Dasselbe gilt für das Blinken beim Einfahren in den Kreisverkehr. Letzteres wissen allerdings die wenigsten und geahndet wird es noch weniger. Der ACE wollte mit seiner Aktion auch eher auf das Thema aufmerksam machen. „Blinken ist die einfachste Kommunikationsform, man kann damit so viel bewirken und Schlimmeres verhindern“, erklärt ACE-Regionalleiter Sven Hübschen.