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Lotto-Spielerin knackt Jackpot – es ist eine Schande, wofür sie das Geld ausgeben muss

Eine Lotto-Gewinnerin musste auf bittere Art feststellen, dass Geld nicht immer glücklich macht. Von dem Jackpot blieb am Ende nichts Gutes.

© IMAGO/Björn Trotzki

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Wer träumt nicht von den Lotto-Millionen? So viel Geld haben die größten Lotto-Glückspilze bei "6 aus 49" in Deutschland gewonnen.

Die meisten Menschen, die ihrem Glück mit Lotto spielen auf die Sprünge helfen wollen, haben große finanzielle Träume und Wünsche. Flotter Sportwagen, Luxus-Urlaub oder ein Eigenheim sind die Klassiker.

Eine Lotto-Spielerin aus England hatte aber nichts davon im Sinn, als sie den Jackpot knackte. Sie war dazu gezwungen, den gesamten Gewinn für die Rettung eines Lebewesens auszugeben.

Lotto-Spielerin von Schicksalsschlag getroffen

Kurz nach ihrem Lotto-Gewinn musste Anna-Marie Stevens aus Essex (England) feststellen, dass man mit Geld nicht alles kaufen kann. Die 51-Jährige gab den gesamten Gewinn von 13.000 Pfund (umgerechnet rund 15.000 Euro) aus, um das Leben ihres geliebten Vierbeiners Paul zu retten – vergeblich.

Wie der britische „Mirror“ berichtet, erkrankte die Bulldogge kurz nach einem Spaziergang, hatte wohl etwas Giftiges gefressen, wie Anna-Marie vermutet. „Wir haben die ganze Woche versucht ihn zu retten, aber er hatte chronisches Nierenversagen. Wir wissen nicht genau, was er gegessen hat, aber es hat großen Schaden angerichtet“, wird die 51-Jährige zitiert.

Die tierärztliche Behandlung, die den neun Monate alten Hund auch nicht rettete, kostete sein Frauchen knappe 100 Pfund mehr, als die Gewinnsumme betrug.

Lotto-Spielerin hätte alles aufgegeben, um Hund zu retten

„Ich hätte mit meiner Familie einen schönen Urlaub verbracht, wenn Paul nicht erkrankt wäre. Aber ich hätte sogar mein Haus neu belastet, wenn es einen Chance gegeben hätte, ihn zu retten“, stellt die Lotto-Gewinnerin klar. Doch die guten Absichten halfen nichts – am Ende bleiben Anna-Marie Stevens weder das Geld noch ihre Bulldogge.


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Die Engländerin möchte andere Hunden-Besitzern warnen, sie vor einen ähnlichen traurigen Verlust schützen. Nach dem Vorfall habe sie noch mehrmals Sandwichtüten im Kismet Park, wo sie auch mit Paul unterwegs gewesen war, gefunden. „Vielleicht war es für Ratten, wer weiß, aber es tötet Tiere und vielleicht auch Kinder. Wir sind absolut enttäuscht über den Tod unseres Hundes und werden es für immer sein.“