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Edeka nimmt Änderungen an Einkaufswagen vor – Kunde perplex! „Angst“

Wer in seinem Edeka-Markt jetzt einkaufen geht, der könnte Änderungen bei den Einkaufswagen feststellen. Ein Kunde hat für eine Sache aber kein Verständnis.

Sechs Fakten über Edeka

Edeka gehört zu den größten Lebensmittelkonzernen in Deutschland. Die Ursprünge des Unternehmens liegen mehr als 100 Jahre zurück.

Die Welt wird immer smarter – warum sollten neue Technologien da vor unseren Supermärkten oder Discountern Halt machen? Bei Edeka ist die Digitalisierung auch radikal auf dem Vormarsch. Seit einiger Zeit sind beim Konzern schon neue Einkaufswagen im Einsatz. Zahlreiche Kunden dürften ihnen bereits begegnet sein (wir berichteten).

Bei den Kunden haben die neuen High-Tech-Wagen bislang gemischte Gefühle hervorgerufen. So urteilte einer im Vorjahr: „Nervig“. Bei einem weiteren Edeka-Kunden sorgen die neuen Wagen jetzt aber für große Verwunderung. Seiner Entrüstung machte er im Netz Luft.

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Edeka: Kunde baff – „Angst vor Innovation?“

Bei den High-Tech-Einkaufswagen handelt es sich um die Smart Shopper, von vielen auch Easy Shopper genannt. Das Prinzip des digitalen Wagens ist einfach: Kunden müssen sich im Vorfeld nur eine App herunterladen und bei dieser anmelden, dann kann sich schon in einer von mittlerweile rund 173 Edeka-Filialen ein Easy Shopper geschnappt werden. Mit einem abnehmbaren Scanner kann man dann durch den Laden tigern und seine gekauften Produkte eigenhändig einscannen und in den Wagen packen. Zum Schluss können Verbraucher an eine der speziellen Easy-Shopper-Kassen gehen, um ihren Einkauf zu bezahlen. Damit sollen Kunden eine Menge Zeit sparen, die sie normalerweise an der regulären Kasse verplempern würden.


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„Heute Morgen einkaufen bei Edeka natürlich mit Easy Shopper. An zwei konventionellen Kassen Schlangen und man fährt einfach dran vorbei“, feiert das Konzept jetzt auch ein Edeka-Kunde bei X (ehemals Twitter). Doch eines kann er absolut nicht verstehen: „Warum nutzen es so wenige? Deutsche Angst vor Innovation?“

Edeka teilt große Pläne mit

Wer in seinem Markt einen der begehrten Smart Shopper ergattern will, muss Glück auf seiner Seite haben. Denn wie viele smarte Einkaufswagen in seiner Filiale zur Verfügung stehen, hängt von der Marktgröße ab, wie Edeka auf Nachfrage dieser Redaktion angibt. „Auf diese Weise entfallen Wartezeiten und das Auspacken der Artikel auf dem Kassenband“, so eine Unternehmenssprecherin.


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Allein in der Region Rhein-Ruhr kommt der Smart Shopper derzeit in elf Märkten zum Einsatz. Bislang mit Erfolg. „Die Smart Shopper werden von den Kunden gut angenommen. Viele schätzen den schnellen und bequemen Einkauf“, heißt es weiter. „In 2024 wird der Rollout fortgesetzt.“ Wer kein Glück hat, einen der begehrten Wagen während seines Einkaufs zu ergattern, der könnte mit einem mobilen Kundenscanner (Personal Shopper Assistance) auf seine Kosten kommen.