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Whatsapp-Nachrichten im Umlauf: Nutzer müssen aufpassen – dahinter steckt große Gefahr

Whatsapp bietet viele Vorteile – doch auch einige Nachteile. Nutzer sollten deshalb vorsichtig sein, wenn sie diese Nachrichten lesen.

© imago images/Fotostand

WhatsApp: Diese Fehler solltes Du niemals tun

Der Messenger Whatsapp ist in der heutigen Zeit Fluch und Segen zugleich. Zum einen bietet Whatsapp die Möglichkeit, überall auf der Welt miteinander innerhalb von Sekunden zu kommunizieren. Über Whatsapp können sich Gruppen formieren, Termine geplant und Status-Updates geteilt werden. Zum anderen bietet Whatsapp oft auch Betrügern eine Plattform, Spam-Nachrichten oder Kettenbriefe sind keine Seltenheit.

Durch die Gruppen-Funktion können sich Menschen mit denselben Interessen noch leichter zusammentun – doch das bietet auch eine große Gefahr, wie das Beispiel der Bauernproteste zeigt.

Whatsapp: Achtung vor diesen Gruppen-Nachrichten

An den Bauern-Protesten führte in der letzten Woche wohl kaum ein Weg vorbei. Die Landwirte blockierten Straßen, skandierten ihre Forderungen lautstark in der Öffentlichkeit und sprachen sich in einer öffentlichen Whatsapp-Gruppe über ihre Pläne ab.

Wie so oft teilten Whatsapp-Nutzer auch zu den Bauernprotesten ihre Meinung in den Status-Updates mit – mal humoristisch, mal mit harten Worten. Zudem war die Gruppe „Autobahnblockaden 2024“ für alle Whatsapp-User frei zugänglich. Sie barg allerdings auch eine große Gefahr, wie „rbb24“ berichtet.

Ein Foto zu den Bauernprotesten zu teilen ist leicht, ebenso das Weiterschicken von Protest-Nachrichten oder das Beitreten in die entsprechende Gruppe. Die Chats dort sollte man jedoch mit Vorsicht genießen.


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Denn neben Absprachen zu Treffpunkten und Protestfahrten wimmelt es in der Gruppe laut „rbb24“ auch vor Verschwörungstheorien und Demokratiefeinden.

Whatsapp: „Bevor kein Hals am Strang hängt, ändert sich eh nichts“

„Bevor hier kein Hals im Strang hängt, ändert sich eh nichts… Der Deutsche ist leider noch zu genügsam, um eine Revolution zu starten. Etwas anzumelden ist eigentlich schon grundverkehrt“, schreibt ein unbekannter Nutzer. „Bevor keine Zähne fliegen, werden sie weiter über uns lachen“, wird ein anderer deutlich.


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Um die Sache geht es bei der Whatsapp-Gruppe nicht immer – weshalb sie auch nach vier Tagen von dem eigentlichen Betreiber geschlossen wurde. Sozial­psychologin Pia Lamberty warnt vor der Dynamik in solchen Whatsapp-Gruppen, erklärt gegenüber dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (RND): „Whatsapp ist ein Medium, das von allen Altersklassen genutzt wird – und gerade den Älteren fehlen oft die Medien­kompetenz und schlicht das Wissen, dass man in den Fokus von solcher Mobilisierung geraten kann.“

Für Menschen jeder Altersklasse gilt deshalb: Bevor du wahllos einer Gruppe auf Whatsapp beitrittst oder Nachrichten von Bekannten teilst, solltest du dir erst einmal im Klaren darüber sein, welche Position du damit vertrittst – und ob du das überhaupt möchtest.