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Rewe: Totaler Frust an der Kasse – „Funktioniert in den Niederlanden besser“

Moderne Technik sollen Kunden das Einkaufen erleichtern und den Personalaufwand senken. In einem Rewe-Markt ging das ziemlich schief.

© IMAGO/Eibner

Rewe: Die Erfolgsgeschichte der Supermarktkette

Die Rewe Group mit Sitz in Köln ist eine der größten Handelskonzerne Deutschlands. Zu ihr zählen nicht nur die Supermarktkette Rewe. Dazu gehört auch Penny, Toom, Billa in Österreich, DER Touristik Deutschland und Lekkerland.

Bei Discountern schreitet dieser technische Fortschritt erst nach und nach voran. Doch bei Rewe ist es inzwischen bundesweit in den meisten Filialen Standard, dass Kunden die Wahl haben: Entweder sie lassen ihre Einkäufe ganz klassisch am Fließband von einem Menschen abkassieren – ober aber sie scannen selbst und ersparen sich dadurch im besten Fall eine lange Wartezeit in der Schlange.

Diesen Gedanken hatte wohl auch ein Rewe-Kunde aus NRW im Sinn, als er sich dafür entschied, eine Kasse zum Selbstscannen anzusteuern. Doch diese Geräte haben einen Haken: Kunden könnte es absichtlich oder fahrlässig passieren, dass nicht alle Produkte gescannt werden. Egal ob Vorsatz oder Versehen – dem Geschäft entsteht ein Schaden. Daher gibt es punktuell Kontrollen.

Rewe: Kontrolle an der Selbst-Scan-Kasse sorgt für Frust

Ein besonders krasses Beispiel für eine Täuschung an einer Selbst-Scan-Kasse hat sich unlängst beim Möbelriesen Ikea ereignet. Eine Kundin „mogelte“ große Schlafzimmer-Möbel durch den Ausgang (>>> hier der ausführliche Bericht). Damit es bei Rewe nicht zu solchen Diebstählen kommt, werden stichprobenartig Kunden beim Scannen von einem Mitarbeiter kontrolliert.

+++ Rewe: Seniorin kann Einkauf nicht bezahlen – was sie an der Kasse erlebt, ist nicht zu glauben +++

In dem erwähnten Rewe-Markt in NRW – konkret in Krefeld Lehmheide – sorgte das jetzt allerdings für Frust, wie ein Kunde auf Facebook postete, natürlich nicht ohne Rewe auch zu markieren. Da schreibt er: „Hallo Rewe, die neuen Selbstscankassen und Handscanner sind ja an sich super, aber wenn die einen für eine Stichprobenkontrolle auswählen, sollte auch jemand kommen, um zu kontrollieren.“

Rewe-Kunde frustriert: „Das muss besser laufen“

Was war passiert? Der Kunde wollte seine Ware scannen, wurde für eine Stichprobenkontrolle ausgewählt – doch dabei blieb es. Kein Rewe-Mitarbeiter weit und breit. Er berichtet: „Ich habe fünf Minuten gewartet, als niemand kam, habe ich meinen Handscanner liegen lassen und musste den ganzen Einkauf an der Kasse daneben nochmal neu scannen und dort bezahlen. Als ich fertig mit einpacken war, war die Kasse mit meinem Handscanner immer noch rot und keiner war schauen.“ Der Kunde macht eine klare Ansage in Richtung Rewe: „Das muss besser laufen, in den Niederlanden funktioniert das viel besser.“


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Rewe hat auf die Kritik reagiert – aber aus Sicht des Kunden nicht zufriedenstellend. Er möge sich selbst vor Ort an die Marktleitung wenden, heißt es von Rewe. Man könne die Beschwerde nicht weiterleiten. Doch diese Auskunft will der Kunde so nicht stehen lassen. Trotzig antwortet er: „Auch das funktioniert in den Niederlanden besser und wird direkt weitergeleitet. Egal, wenn ich nächstes Mal wieder so lange warten muss, lasse ich den Handscanner einfach wieder liegen und scanne meinen Einkauf an der Kasse nebenan neu. Viel Spaß den Mitarbeitern damit, später meinen Handscanner zu stornieren.“