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Commerzbank und ING: Perfide! Neue Betrugsmasche will Kunden Geld abknöpfen

Immer wieder versuchen Kriminelle an Bankdaten zu kommen. Jetzt haben sie die Kunden der Commerzbank und ING im Visier.

© IMAGO/SOPA Images

Sparkasse und Co. verabschieden sich von Girocard - so geht's für Kunden weiter

Die Sparkasse präsentierte einen Nachfolger zur klassischen Girocard (ehemals EC-Karte): die Sparkassen-Card. Sofern diese mit einem Visa-Co-Badge ausgestattet sind, können Kunden sie auch bei Apple Pay und Googles mobilem Bezahlen benutzen.

Neues Jahr, neues Glück für Kriminelle! Die über 20 Millionen Kunden der Commerzbank und der ING müssen in diesen Tagen höllisch aufpassen: Eine neue Welle von Phishing-Versuchen ist im Umlauf, vor der die Verbraucherzentrale warnt. Die Masche ist ähnlich perfide wie in den letzten Monaten – es geht um viel Geld.

Die Betrüger geben dabei in einer Nachricht an Kunden der Commerzbank und ING mit dem Betreff „Kundenservice“ vor, dass die Bankkarte des Betroffenen aufgrund eines „Missbrauchs Ihrer Kartendaten“ gesperrt worden sei. Kompletter Unfug!

Commerzbank und ING: Betrugsmasche will Kunden Geld abknöpfen

Der Trick dahinter: Angeblich sollen die Betroffenen damit vor weiterem „Schaden“ bewahrt werden. Zur Entsperrung der Karte sei eine Identitätsprüfung über den beigefügten Link erforderlich. Die dort eingegebenen Daten werden dann direkt an die Betrüger weitergeleitet.

Doch nicht nur ING-Kunden könnten betroffen sein. Auch die der Commerzbank sind im Visier der Kriminellen. Da sieht die Nachricht allerdings etwas anders aus. In der Phishing-Nachricht wird behauptet, der Empfänger habe trotz Aufforderung seine PhotoTAN-App nicht aktualisiert. Sollte das Update nicht durchgeführt werden, sei das Konto nicht mehr nutzbar.

Verbraucherzentrale warnt

Das angebliche Update werde über das „Sicherheitsportal“ über den beigefügten Link durchgeführt, der aber auf eine gefälschte Webseite der Commerzbank führt. Beide Nachrichten, sowohl die an ING- als auch an Commerzbank-Kunden, sind durch die typischen Merkmale von Phishing-Mails erkennbar.


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Eindeutige Hinweise sind dabei die fehlende persönliche Anrede (ein No-Go bei Banken), der erzeugte Zeitdruck und inoffizielle Absender-Adressen. Solche Mails sollten Betroffene immer unbeantwortet in den Spam-Ordner verschieben. Dann sind sie dauerhaft und automatisch aussortiert.