Endlich geht es in den Urlaub!
Eigentlich wollte ein Mann in seinen Sommerurlaub in die Türkei starten. Doch ein Ereignis am Flughafen in Hannover hätte ihn beinahe statt in die Sonne ins Gefängnis gebracht.
Flughafen Hannover als Schauplatz einer Festnahme?
Der Urlaubsstart am Sonntagnachmittag (30. Juni) ist für einen Fluggast am Flughafen Hannover recht ungemütlich geworden. Der Grund: Der 69-Jährige wurde von der Polizei festgehalten. Eigentlich wollte der Mann in ein Flugzeug in Richtung Istanbul setzen. Als dann aber das Bodenpersonal beim Check-In seine Personalien kontrollierte, entdeckte die Polizei einen offenen Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Hannover.
+++ Flughafen Hannover: Mann will in Türkei-Flieger – ein Fehler kostet ihn fast den Urlaub +++
Der Fluggast war wegen „Zuwiderhandlungen gegen eine vollstreckbare, gerichtliche Maßnahme zum Schutz vor Gewalt und Nachstellung in drei Fällen, davon in einem Fall in Tateinheit mit Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte“ zu einer Geldstrafe verurteilt worden, heißt es in einem Bericht der Bundespolizei.
Flughafen Hannover: Haftstrafe abgewendet
Insgesamt 1.800 Euro sollte der Mann zahlen. Allerdings zahlte er seine Schulden nur teilweise ab. 1.725 Euro der Strafe waren laut Polizei noch offen. Der 69-Jährige hatte nun die Qual der Wahl: Entweder konnte er den Betrag vor seiner Ausreise bezahlen oder statt des Fluges in die Türkei ein Gefängnisaufenthalt in Deutschland antreten.
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Die Entscheidung hatte der Fluggast wohl sehr schnell getroffen. Der Urlauber zahlte seine Schulden noch an Ort und Stelle und durfte dann schließlich doch noch in den Flieger in die Türkei steigen.