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Wetter in Niedersachsen: Experte wird deutlich – „Endgültig gegen die Wand gefahren“

Das Wetter in Niedersachsen schlägt wieder um – und es wird stürmisch! Was das für die kommen Tage bedeutet, liest du hier.

© IMAGO/Bernd März

Wie du dich bei einem Unwetter richtig verhältst

Immer wieder toben starke Unwetter über Deutschland. Wer die Wetterlage auf die leichte Schulter nimmt, kann sich großen Gefahren aussetzen. Wir zeigen dir, wie du dich bei Unwettern richtig verhältst.

Das Wetter in Niedersachsen spielt wieder einmal verrückt. Möchte man den Worten von Wetter-Experte Dominik Jung Glauben schenken, so ist „der Polarexpress endgültig gegen die Wand gefahren.“ Was das bedeutet? Warme Winde aus dem Westen und Orkanböen.

Wie sich das Wetter in Niedersachsen genau entwickelt, liest du hier.

Wetter in Niedersachsen: Die Milde Westdüse ist wieder da

Seit Sonntagabend (21. Januar) hat sich die West-Wetterlage wieder durchgesetzt. Für das Wetter in Niedersachsen bedeute das konkret, dass durch die warmen Winde der Schnee der letzten Tage abtaut und durch massiven Regen ersetzt wird. Das heißt vor allem auch eins: Hochwasser-Gefahr!

Zwar dürfte es in dieser Woche nicht mehr zu großen Fluten kommen, wie das an Weihnachten der Fall war. Aber kleinere Hochwasser-Lagen seien drin, so der Meteorologe. Die Temperaturen bleiben dementsprechend mild – es bleibt im Mittel bis Februar um die zehn Grad warm. Besonders warm wird es am Mittwoch: Hier kann es bis zu 15 Grad werden. Dafür wird das Wetter in Niedersachsen aber äußerst stürmisch.

+++ Wetter in Niedersachsen: Radikaler Umschwung! Experten warnen jetzt vor neuer Gefahr +++

In der Nacht zum Montag wurden auf dem Brocken Böen von bis zu 168 Kilometer pro Stunde gemessen. Diese wirkten laut Jung wie ein „Warmluftgebläse“. Bis zum 23. Januar dürfte dann auch nichts mehr von dem Schnee zu sehen sein.

Wetter in Niedersachsen: Warnung vor Orkanböen

Auch der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte vor extremen Orkanböen auf dem Brocken. Es können Böen mit Geschwindigkeiten von bis zu 160 Kilometer pro Stunde auftreten – besonders in Höhenlagen über 1.000 Metern, hieß es Bei solchen Stürmen könnten etwa Bäume entwurzelt werden.


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In Reaktion auf das Wetter in Niedersachsen hat die Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) beschlossen, den Zugverkehr zwischen Schierke und dem Brocken einzustellen. Der restliche Zugverkehr auf dem Netz der HSB nach Plan verläuft aber nach Plan. Aktuelle Informationen zu Fahrplanänderungen kannst du auf der Website der HSB nachlesen.